Finanzliteralität beschreibt die Fähigkeit, finanzielle Konzepte zu verstehen und diese Kenntnisse für persönliche finanzielle Entscheidungen zu nutzen. Es umfasst das Wissen über Geldverwaltung, Budgetierung, Sparen, Investieren und die Grundlagen von Krediten und Versicherungen.
In der heutigen komplexen wirtschaftlichen Landschaft ist finanzielle Kompetenz nicht optional. Menschen mit besseren Finanzkenntnissen treffen informiertere Entscheidungen über ihre Zukunft, bauen Vermögen auf und schützen sich vor finanziellen Risiken.
Forschungen zeigen, dass Menschen mit höherer Finanzliteralität bessere langfristige finanzielle Ergebnisse erzielen und weniger anfällig für betrügerische Finanzprodukte sind.
Die Vorteile erstrecken sich über persönliche Stabilität hinaus. Gesellschaften mit besser informierten Bürgern entwickeln stabilere Finanzmärkte und stärkere Wirtschaften. Finanzliteralität ist daher sowohl ein persönliches als auch ein gesellschaftliches Anliegen.